Inhalt:

- Bildergalerie: Bilder zu den Ausflügen ab 2014 (auch ohne Bericht)

- Ausflug zur Christlhütte auf der Trattbergalm aus dem TT
- Elfi Dzial bleibt Vorsitzende
- Arbeiterwohlfahrt feiert 100. Geburtstag
- AWO Ortsverein leistet wertvolle Arbeit
- Viele Mitglieder des AWO Ortsvereins sind über 90
- Das Ötztal
- AWO ehrt ihre Geburtstagskinder aus dem TT
- AWO leidet unter Mitgliederschwund
- Frühlingsfest der Senioren
- Erneuter AWO-Hilfstransport nach Rumänien aus dem TT
- AWO-Neujahrsempfang aus dem TT
- Festliches Konzert bei der AWO aus dem TT
- Zusammen sind sie fast 300 Jahre alt aus dem TT
- AWO bietet Kinderbetreuung für Flüchtlinge an aus dem TT
- AWO Traunreut präsentiert für die Aktionswoche aus dem TT
- Jahreshauptversammlung 2015 aus dem TT
- AWO Transport nach Rumänien aus dem TT
- AWO-Senioren feiern Sommerfest
- AWO-Ortsverein JHV 2014
- Neujahrsempfang 2014
- Im "größten Slum Europas"
- Spielen bei der AWO
- Süßer Tipp, um 100 zu werden
- Jahreshauptversammlung 2012 des AWO-Ortsvereins
- Kinderfasching bei der AWO
- Neujahrsempfang des AWO-Ortsvereins
- AWO-Ortsverein gratuliert Jubilaren
- AWO holte "Zirkus Kalambur" nach Traunreut
- Ausflug zur Winklmoosalm
- Jahreshauptversammlung 2011 der AWO Traunreut
- Im Einsatz für Bürger Jeden Alters
- Start mit drei Mitgliedern
- Jahreshauptversammlung 2010
- Ausflug ins Mostviertel

Ausflug zur Christlhütte auf der Trattbergalm

AWO-Gruppe genießt fröhliche Almstimmung
Traunreut. Bei herrlichem Wetter führte der AWO-Ausflug über St. Koloman die Panorama- Straße entlang zur Christ1hütte auf der Trattbergalm. Die Fahrt ging über neun Kilometer hoch auf 1400 Meter. Allein schon der Ausblick auf die umliegende Bergwelt und die satt grünen Wiesen waren die Reise wert. Selbstgebackene Kuchen und regionale Brotzeiten gab es in der Gaststube. Dazu musizierte Hüttenwirt Sepp und erzählte Witze, mit denen er für eine rechte Hüttengaudi sorgte

Elfi Dzial bleibt Vorsitzende

Jahreshauptversammlung des A WO-Ortsverbandes - Treue Mitglieder geehrt

TT von Pia Mix. Der AWO-Ortsverein Traunreut ist fest in weiblicher Hand. Elfi Dzial bleibt für eine weitere Amtsperiode von vier Jahren Vorsitzende und der gesamte Vorstand besteht aus Frauen. Bei der Jahreshauptversammlung fanden turnus mäßig Neuwahlen statt und es gab Ehrungen für langjährige Mitglieder.
Schon seit mehreren Jahren ist der Posten des oder der stellvertretenden Vorsitzenden vakant und bleibt es auch weiterhin, es konnte in der Versammlung niemand für eine Kandidatur gewonnen werden. Nachdem die bisherige Kassiererin Doris Reichlmaier von Traunreut weggezogen ist, wurde Bettina Graef neu in das Amt gewählt, Schriftführerin ist Kerstin Kaduk. Beisitzer sind wie bisher Frauke Engel, Therese Walter, Elena Juhasz, Beate Aigner, Karin Maciej, neu hinzugekommen sind Eva Huber und lnge Schuster.
Revisoren des Vereins sind Franziska Kunzmann und Josef Sommerauer. Auch Delegierte für die Kreisversamrnlung waren zu wählen: Frauke Engel, Therese Walter, Beate Aigner, Elena Juhasz, Gerhard Anderseh, Karin Maciej und Renate Eichlseder. Ersatzdelegierte sind lnge Schuster, Eva Huber, Manfred sowie Rosemarie Förster.
Die Vorsitzende blickte in der Jahreshauptversammlung auf die vielfältigen Veranstaltungen zurück, die in den zurückliegenden zwölf Monaten stattfanden. Monatliche unterhaltsame Clubnachmittage im Winter und Ausflüge in den Sommermonaten prägen das Programm. Wegen zu geringem Interesse abgesagt werden musste 2018 der Zweitagesausflug. Auch in diesem Jahr sind noch nicht genügend Teilnehmer gemeldet, so dass die Fahrt nach Südtirol eventuell ebenfalls ausfallen wird. Elfi Dzial informierte die Mitglieder auch über den Transport von Hilfsgütern - aus einem aufgelösten Seniorenheim in Landsberg am Lech nach Rumänien (wir berichteten). Im Herbst steht nun noch die Chiemsee-Schifffahrt des Kreisverbandes am 20. September auf dem Programm und im Dezember soll wieder ein Christkindlmarkt besucht werden. wo steht noch nicht fest.
Im Rahmen der Versammlung es auch Ehrungen für langjährige Mitglieder. Zehn Jahre bei der AWO sind Renate Eichlseder, Barbara Heming, Irma Hampl, Sofia Mattes, Billy Gavalias und Sebastian Mitterbichler.15 Jahre sind es bei Katharina Leyerseder, Anni Beil, Maria Sowada, Waltraud und Max Hernitscheck, Michael Bloos, Gerhard Andersch und Robert Zwirner. 20 Jahre Matbilde Filp und EIsa Tyrka. Die Mitglieder, die 25 Jahre und länger dabei sind, wurden bereits beim Neujahrsempfang im Januar geehrt.

Arbeiterwohlfahrt feiert 100. Geburtstag

vl: 2.Bgm Hans-Peter Dangschat, Vorsitzende Elfi Dzial, Wolfgang Brunner, Joachim Mugaj, Ernst Schroll, Peter Wimmer, Bezikspräsidentin Nicole Schley forne: Ursula Ausflug, Theresia Walter und Erika Volk

Veranstaltungen zum Jubiläumsjahr auch in Traunreut -Grundsatz ist die Hilfe zur Selbsthilfe

TT: Von Pia Mix. Beim Neujahrsempfang des AWO Ortsvereins am Samstag stand das 100-jährige Jubiläum der Arbeiterwohlfahrt im Mittelpunkt. Die Präsidentin des Bezirks Oberbayern, Nicole Schley, gab einen Überblick über die lange Geschichte des Verbandes und Ortsvorsitzende Elfi Dzial kündigte Termine in Traunreut zum 100-Jährigen an.
Gegründet wurde die Arbeiterwohlfahrt, kurz AWO, am 13. Dezember 1919, in einer Zeit, als das Deutsche Reich nach dem 1. Weltkrieg wirtschaftlich ruiniert und politisch instabil war. "Millionen Menschen waren in Not und hungerten. Die Kriegsversehrten, die Opfer des Weltkrieges, die Witwen, die Waisenkinder standen weitgehend ohne soziale Hilfe da", erinnerte Nicole Schley an diese Zeit. Die Sozialdemokratin Marie Juchacz, die auch Vorkämpferin für das Frauenwahlrecht und erste parlamentarische Rednerin im ersten frei gewählten deutschen Parlament war, rief damals den "Hauptausschuss für Arbeiterwohlfahrt" in der SPD ins Leben. Nach dem Verbot durch die Nationalsozialisten und nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die AWO als parteipolitisch und konfessionell unabhängige und selbstständige Organisation wieder neu mit Leben erfüllt. Heute ist die AWO flächendeckend in allen deutschen Bundesländern tätig und wird als moderner Wohlfahrtsverband bezeichnet. Dazu gehören 30 Bezirks-und Landesverbände, 411 Kreisverbände, 3514 Ortsvereine. Die AWO unterhält über 13000 Einrichtungen und Dienste, in denen rund 212000 Hauptamtliche Hand in Hand mit rund 66 000 Ehrenamtlichen für die Sache arbeiten. In ganz Deutschland hat die AWO rund 333 000 Mitglieder, in Oberbayern sind des 16 500. Nicole Schley führte aus: "Die AWO hat neue soziale Aufgaben übernommen, die im Wandel der Gesellschaft ihren Ursprung haben. Dazu gehören die Betreuung der zahlreichen ausländischen Arbeitnehmer seit Beginn der 1960er, die stationäre und ambulante Altenhilfe, die frühkindliche Bildung in Krippen, Kindergärten und Horten, die Entwicklung moderner Wohnkonzepte für ältere Mitbürger, die Suchtberatung und die sozialpsychologische Betreuung. Grundsatz der sozialen Arbeit ist auch weiterhin die Hilfe zur Selbsthilfe." Nach wie vor setze sich der Verband ein für Frauenrechte, für die Gleichheit aller vor dem Gesetz, gegen Almosen und für Teilhabe, für Gerechtigkeit, für eine solidarische Gesellschaft, in der niemand ausgeschlossen wird. Die Bezirkspräsidentin schloss ihre Ausführungen mit den Worten: "Ich glaube, wir alle können stolz sein, dass wir ein Teil dieses Wohlfahrtsverbandes sind, jeder auf seine ganz persönliche Art und Weise und mit seinem ganz persönlichen Engagement. Der Ortsverein Traunreut hat neben den üblichen Terminen für dieses Jahr zwei Veranstaltungen im Rahmen des Jubiläums geplant. Ein großes AWO Familienfest am Rathausplatz gibt es am 4. Mai und zur Schifffahrt auf dem Chiemsee sind alle A WO-Mitglieder am 20. September eingeladen. Derzeit finden im Ortsverband noch bis Mai die monatlichen Clubnachmittage statt und der Faschings-Kehraus ist am 5. März. Von April bis September gibt es die beliebten Halbtagesausflüge und ab Oktober wieder Clubnachmittage mit Tanz und Unterhaltung. Elfi Dzial ehrte im Rahmen des Neujahresempfanges langjährige Mitglieder des Ortsverbandes. 25 Jahre dabei sind Angela Schuhböck und Klaus Efler. 30 Jahre sind es bei Edith Freutsmiedl, Erika Pretsch, Anna-Elisabeth Schmidt und Ernst Schroll; 35 Jahre bei Marianne Meuwly, Helga Gmeindl, Erika Volk, Jürgen Gebhardt und Joachim Mugaj; 40 Jahre bei Theresia Walter und Peter Wimmer sowie 55 Jahre Mitglied sind Ursula Ausflug und Wolfgang Brunner. Der zweite Bürgermeister Hans-Peter Dangschat ging in seinem Grußwort auf die letzten beiden Wochen ein, in denen der Schnee die Region fest im Griff hatte. Für ihn sei bei der Gelegenheit mal wieder sehr deutlich zu sehen gewesen, dass es in der Stadt einen besonderen Zusammenhalt gibt. Wenn manche befürchteten, dass dieses Miteinander aus der Gründerzeit inzwischen verloren gegangen ist, so hätten die letzten Tage doch gezeigt, "das, was Traunreut ausmacht, ist noch immer zu spüren, die Gemeinsamkeit und gegenseitige Unterstützung". Dem AWO Ortsverband dankte er im Namen der Stadt für seine "tolle Arbeit" und die Pflege des Miteinanders.

AWO Werihnachten 2018

16 AWO-Mitglieder sind über 90

Große Geburtstagsfeier im Bürgersaal-Ältestes Mitglied Luise Steinfeld ist bereits 106 Jahre


Aus dem TT: Die Geburtstagskinder des Ortsvereins der Arbeiterwohlfahrt, die einen runden oder halbrunden Geburtstag feiern konnten, werden jedes Jahr im Advent traditionell zu Kaffee und Torte in den Bürgersaal des - AWO Seniorenzentrums an der Dresdner Straße eingeladen. Orts- und Kreisvorsitzende Elfi Dzial hatte auch heuer eine lange Liste dabei, angefangen bei Mitgliedern, die 55 Jahre jung sind. 16 Mitglieder des AWO-Ortsvereins sind schon über 90 Jahre alt. Ab diesem Alter werden sie jedes Jahr zur Geburtstagsfeier eingeladen Das älteste AWO-Mitglied in Traunreut und gleichzeitig auch älteste Bürgerin der Stadt Traunreut - ist Luise Steinfeld. Die Jubilarin konnte erstmals nicht mehr an der Feier teilnehmen, sie ist inzwischen 106 Jahre. Noch sehr rüstig und fit ist dagegen Auguste Harte!, die im nächsten Jahr ihren ersten dreistelligen Geburtstag feiern kann. Die 99-Jährige ließ sich Kaffee und Kuchen schmecken und nimmt nach wie vor gern an den Veranstaltungen des Ortsvereins im Bürgersaal teil. – mix

AWO Ortsverein leistet wertvolle Arbeit

Bürgermeister lobt beim Neujahrsempfang die Unterstützung für die Stadt - Zahlreiche treue Mitglieder wurden geehrt
Aus dem TT: Beim traditionellen Neujahrsempfang des AWO Ortsvereins Traunreut gab Vorsitzende Elfi Dzial nach einem Rückblick auf das vergangene Jahr schon einen Ausblick auf 2019, wenn die Arbeiterwohlfahrt ihr 100-jähriges Bestehen feiern kann.
Elfi Dzial führte zur Geschichte der AWO aus: "Die Arbeiterwohlfahrt, deren Hauptausschuss im Jahr 1919 als Teil der sozialdemokratischen Partei durch Marie Juchacz gegründet wurde, ist ein anerkannter Spitzenverband der Freien Wohlfahrtspflege, der demokratisch und föderativ aufgebaut sowie konfessionell neutral ist." Die AWO gliedert sich nach ihren Angaben bundesweit in 30 Bezirks-und Landesverbände, 411 Kreisverbände und 3514 Ortsvereine. Si~ wird getragen von 333 121 Mitgliedern, 65 629 ehrenamtlichen Mitarbeitenden, 211 727 hauptamtlichen Mitarbeitern und unterhält in allen Bundesländern über 13000 Einrichtungen und Dienste. Bürgermeister Klaus Ritter drückte seine hohe Wertschätzung gegenüber der AWO aus: "Sie nehmen der Stadt viel Arbeit ab. Das alles könnte keine Kommune leisten." Er hob die hohe Wirtschaftskraft von Traunreut hervor, die es ermögliche, dass in den kommenden Jahren einige wichtige Investitionen im Bereich Straßensanierung und Wohnungsbau getätigt werden können.
Im laufenden Jahr hat der AWO-Ortsverein wieder einiges vor. Noch bis Mai finden die monatlichen Clubnachmittage im Bürgersaal des Seniorenzentrums statt, danach gibt es jeden Monat bis September einen Halbtagesausflug und im Oktober starten wieder die nach wie vor beliebten Clubnachmittage. Die nächste Veranstaltung ist der Faschingskehraus am Dienstag, 13. Februar, um 14 Uhr und die Jahreshauptversammlung findet am 4. Mai statt. Nach wie vor sehr gut angenommen wird laut Elfi Dzial der Kinderspielenachmittag am Freitag.
Im Rahmen des Neujahrsempfanges nahm die Vorsitzende auch Ehrungen für langjährige Mitgliedervor. 25 Jahre dabei sind Regina Belu, Johanna Fuchs, Hannelore Magosch und Gabriele Mayer. 30 Jahre: Elisabeth Fragstein und Christine Heisler. 35 Jahre: Annemarie Christ, Edeltraud Dutge, Juan Gomez, Barbara Klingel und die Siebenbürgener Landsmannschaft. 40 Jahre: Fritz Bantscheff, Heide Bär, Eugen Lasota, Helena Lischka, Eduard Schlögl, Florentina Wartha, Josef Zebisch und 55 Jahre Mjtglied ist Katharina Remmel. Nach dem offiziellen Teil ließen sich die Gäste des Empfanges die Kartoffelsuppe schmecken und schwangen anschließend noch zur Musik von Fritz Perschi das Tanzbein.

Viele Mitglieder des AWO Ortsvereins sind über 90

Geburtstagsfeier im Bürgersaal des Seniorenzentrum der Arbeiterwohlfahrt in Traunreut
Aus dem TT: Alle Mitglieder des AWO Ortsvereins, die in diesem Jahr einen runden oder halbrunden Geburtstag feiern konnten, wurden zu Beginn des Advents zu Kaffee und Torte in den Bürgersaal des AWO Seniorenzentrums eingeladen. Vorsitzende Elfi Dzial hatte eine lange Liste an Geburtstagskindern dabei, viele von ihnen sind schon über 90 Jahre. Ab diesem Alter werden die Mitglieder jedes Jahr zur Geburtstagsfeier eingeladen. Vom "Küken" unter den Jubilaren, der 50-jährigen Kerstin Kaduk, bis zur 105-jährigen Luise Steinfeld waren zahlreiche Jubilare bei der Feier anwesend. Das älteste AWO-Mitglied ist gleichzeitig älteste Bürgerin der Stadt. Luise Steinfeld ließ sich Kaffee und Kuchen schmecken und nimmt nach wie vor gern an den Veranstaltungen des Ortsvereins im Bürgersaal teil.

Das Ötztal

Traunreut. Der Ausflug des AWO-Ortsvereins Traunreut ins Ötztal war ein voller Erfolg. Die Senioren fuhren über Sölden und Hochgurgl zum Timmelsjoch in 2300 Meter Höhe. Beim Besuch des Ötzidorfes sahen sie bei den Vorführungen, wie man in der Steinzeit Feuer gemacht sowie Kleber für Pfeile und Spieße hergestellt hat. Übernachtet haben die Senioren bei dieser Zweitagesfahrt in einem kleinen Hotel mit einem Naturteich und Wellnessoase.

AWO ehrt ihre Geburtstagskinder

Luise Steinfeld mit ihren 104 Lebensjahren älteste Besucherin der Feier im Bürgersaal.
Jedes Jahr in der Adventszeit ehrt der Ortsverein der Arbeiterwohlfahrt (AWO) Traunreut jene Mitglieder, die im Laufe des Jahres einen runden oder halbrunden Geburtstag gefeiert haben. All diese Jubilare waren am Freitagnachmittag zu Kaffee und Kuchen in den Bürgersaal des Seniorenzentrums eingeladen. Auch die älteste Bürgerin der Stadt Traunreut, Luise Steinfeld, war als langjähriges AWO-Mitglied auch heuer unter den Besuchern.
AWO-Vorsitzende Elfi Dzial verlas eine lange Liste von Geburtstagskindern, angefangen bei den 50-Jährigen bis hin zu den über 90Jährigen und eben Luise Steinfeld mit stolzen 104 Lebensjahren. Die Vorsitzende wies ausdrücklich darauf hin, dass dem Verein nicht nur Senioren angehören, und führte die zehnjährige Yanna Gronau als Beispiel an.
Neben den Geburtstagskindern waren auch die in der Jahreshauptversammlung für langjährige Mitgliedschaft Geehrten eingeladen. Sie alle genossen die Kuchen und Torten der Bäckerei Kneffel und hörten kurze, zur Adventszeit passende Geschichten. Den 80. Geburtstag feierten heuer Christa Wolter, Ursula Schlotterbeck, Katharina Leyerseder, Kurt Schmoll, Angela Schuhböck, Ingeborg Kirstädter, Manfred Förster, Waltraud Hernitscheck, Fritz Bantscheff, Wolfgang Brunner, Brigitte Wagner, Alois Kopytto Anneliese Schwarz und Peter Wimmer. 85 Jahre alt wurden Magda Kromer, Katharina Botragi, Anna Krommer, Paula Reinhardt, Johanna Rajecky und Josef Zebisch. Den 90. Geburtstag begingen Katharina Heider, Ursula Ausflug und Karoline Reinbacher. 95. Geburtstag hatten Margarete Ramsay und Hildegard Buchstätter, 97 Jahre sind Auguste Hartel und Anni Tauscher.

Unter den Gästen war auch Monika Sandbichler, die Geschäftsführerin der Kreisaltenheime und frühere Leiterin des AWO-Seniorenzentrums, die vor wenigen Wochen ihren 50. Geburtstag feiern konnte. Und auch die Ortsvorsitzende Elfi Dzial machte dieses Jahr ein weiteres Jahrzehnt voll. -mix

AWO leidet unter Mitgliederschwund

Regelmäßige Veranstaltungen bleiben gleich - Hilfsgüter-Transporte nach RumänienTraunreut.
Die stetig schrumpfende Mitgliederzahl im AWO-Ortsverein Traunreut macht der Vorsitzenden Elfi Dzial große Sorge. Waren es früher rund 800 Mitglieder, so zählt der Verein heute nur noch knapp 300, und Neuaufnahmen sind sehr selten. Die geringere Mitgliederzahl schlägt auch in der Kasse des Ortsvereins zu Buche.
Elfi Dzial wird. nicht müde, für die AWO und den Ortsverein zu werben, und doch tut sich in Sachen Mitgliedergewinnung kaum noch etwas. "Jeder, der an unseren Veranstaltungen teilnimmt, ist eigentlich begeistert davon und findet sie schön", berichtete die Vorsitzende in der Jahreshauptversammlung am·Freitag. Dies sollte doch auch Ansporn für andere sein, dem Verein beizutreten. " Mit einem Appell richtete sie sich an die anwesenden AWO-Mitglieder: "Wenn jeder oder wenigstens jeder zweite nur ein Mitglied wirbt, dann wäre das schon viel." Werbemaßnahmen wie der große Infostand in der Traunpassage vergangenen Juni, bei dem alle AWO-Einrichtungen vertreten waren, hätten keinen einzigen Neuzugang gebracht.

Die immer weniger werdenden Mitglieder und damit sinkenden Beitragszahlungen machen sich auch bei den Finanzen bemerkbar. 2015 schloss die Kasse mit einem Minus von 2180 Euro. "Das ist aber nicht so schlimm, wie es sich anhört", beruhigte Elfi Dzial. Darin enthalten seien Ausgaben für Werbematerial, die auf Jahre reichen. Außerdem habe die Rumänienreise im Herbst 2015 mit 1000 Euro zu Buche geschlagen, wofür aber im neuen Jahr Spenden eingegangen seien. Der Vorsitzenden ist es wichtig, selber vor Ort die Übergabe der Hilfsmittel zu überwachen, weshalb sie und ihr Dolmetscher Niki Bisiok. auch bei den jüngsten Transporten nach Rumänien dabei waren.
Trotz schwindender Teilnehmerzahlen behält der Ortsverein seine regelmäßigen Veranstaltungen bei. Im Rückblick auf die zwölf Monate seit der letzten Jahreshauptversammlung zählte Elfi Dzial eine ganze Reihe an schönen Ausflügen und lustigen Clubnachmittagen auf, bei denen regelmäßig und ausgiebig zu Live-Musik das Tanzbein geschwungen wurde. In den Berichtszeitraum fielen auch zwei Reisen nach Rumänien, wo Hilfsgüter in einer psychiatrischen Klinik verteilt wurden (wir berichten). Die Vorsitzende dankte allen, die diese Reisen mit Spenden unterstützt haben und versprach, weiterhin Hilfe in das Land zu senden, solange es ihr möglich sei. Neben den monatlichen Treffen der AWO-Mitglieder findet jeden ersten und dritten Dienstag im Monat eine Sprechstunde im Mehrgenerationenhaus statt, und immer am Freitag ist offener Spielenachmittag im Bürgersaal des Seniorenzentrums. Dieser ist kostenlos für die teilnehmenden Kinder. "Die Betreuungskraft, Bastel-und Malsachen sowie kleine Geschenke für die Kinder finanziert der Ortsverband", betonte die Vorsitzende. Im zweiten Halbjahr 2016 stehen noch Ausflüge ins Salzkammergut am 13. Juli, zur Griessner Alm am 10. August sowie nach Innsbruck und ins Stubaital am 23/24. August auf dem Plan. Die letzte Fahrt geht am 28. September zur Aschinger Alm am Zahmen Kaiser. Ab Oktober finden dann wieder die Clubnachmittage statt, und am 25. November ist große Geburtstagsfeier für alle runden und halbrunden Geburtstagskinder des Jahres.
In der Jahreshauptversammlung wurden Mitglieder für ihre Treue zum Verein geehrt. Zehn Jahre dabei sind Monika Sandbichler, Elfriede Gärtner, Erika Mörtl und Manfred Nord. 15 Jahre sind es bei Monika Jais, Christi Rinke, Milena Pihir, Annemarie. Schröder und Franziska Kunzmann. Für 20 Jahre wurden Hildegard Hoffmann, Irma Kittlaus, Rosa Pertl, Gerhard Staufer und Hans Schneider geehrt. -mix

Frühlingsfest der Senioren

Traunreut: Bei schönem Wetter fand im Mittwochnachmittag das Frühlingsfest im Bürgersaal des AWO-Seniorenzentrums Traunreut statt. Bei Kaffee und Kuchen sowie der musikalischen Begleitung von Nikolaus Bisiok verbrachten die Bewohner des Hauses mit den Gästen, Angehörigen und Mitarbeitenden einen schönen Nachmittag. Das Highlight des Festes waren zwei Tanzgruppen, die für viel Begeisterung bei den anwesenden Personen sorgten: Zuerst trat die Traunwalchener Kindertrachtengruppe mit einheimischen Tänzen und musikalischen Stücken auf der Ziach auf. Im Anschluss zeigten die jungen Tänzerinnen, der Starlightgruppe Schnaitsee, dass die Höhe des Saales ausreicht, um atemberaubende Menschenfiguren dazustellen. Die Resonanz der Bewohner war durchweg positiv und so freuen sich alle auf die folgenden und bereits geplanten Feste im AWO·Seniorenzentrum Traunreut.

Erneuter AWO-Hilfstransport nach Rumänien

Sachspenden sind erst ab Mai möglich - Geldspenden willkommen - Klinik wird unterstützt
Aus dem TT:
Traunreut. Elfi Dzial, Vorsitzende des AW0-0rtsvereines Traunreut, organisiert in diesem Jahr wieder einen Transport mit Hilfsmitteln nach Rumänien. Sie war im Herbst 2015 in einer psychiatrischen Klinik in Tarnaveni, einer Stadt im Kreis Mure in Siebenbürgen, wo schlimme Verhältnisse herrschen und es an allen Ecken und Enden fehlt (wir berichteten). Mit einem Lkw will sie Mitte des Jahres dort einige wichtige Hilfsgüter hinbringen
Die Bereitschaft in der Bevölkerung, sie dabei zu unterstützen, ist groß und sie nimmt die Hilfen gerne an. Allerdings können Sachspenden mangels Lagerraum erst ab·Anfang Mai entgegengenommen werden. „Wir haben einfach keinen Platz, um die Dinge bis dahin zu lagern", bittet Elfi Dzial um Verständnis. Wer jedoch die Aktion mit Geld unterstützen möchte, kann jederzeit auf das AWO-Konto überweisen. Die IBAN lautet DE44 7109 2400 0000 0583 0982, Stichwort·“Rumänien“. Das Geld wird für die Transportkosten verwendet beziehungsweise die Ortsvorsitzende kauft damit ein, was in Rumänien benötigt wird. Sie übergibt keine Geldbeträge. An Sachspenden kann sie viele Dinge brauchen: Gut erhaltene Kleidung, Unterwäsche, Strümpfe, Schuhe, Bettwäsche, Bettzeug wie Decken und Kissen.
Elfi Dzial wird erneut zuvor selber nach Rumänien reisen und vor Ort bei der Übergabe dabei sein, so dass auch wirklich alles da ankommt, wo es am nötigsten gebraucht wird. - mix

AWO-Neujahrsempfang

,,Nicht alle über einen Kamm scheren"
Flüchtlinge waren Hauptthema beim AWO-Neujahrsempfang- Dzial beklagt Mitgliederschwund.
Von Pia Mix
Traunreut: Beim AWO-Neujahrsempfang des Ortsvereines am Samstag nahm das Thema Flüchtlinge breiten Raum ein. Bürgermeister Klaus Ritter informierte die Anwesenden über die aktuelle Situation in der Stadt. Ortsvorsitzende Elfi Dzial listete die Termine 2016 auf und ehrte langjährige Mitglieder.
Elfi Dzial blickte kurz auf die Aktivitäten des Vereins im vergangenen Jahr zurück und gab dann das Wort ab an den Traunreuter Bürgermeister. Klaus Ritter berichtete, dass derzeit 160 Flüchtlinge, davon 55 unbegleitete Minderjährige, in. der Stadt in dezentralen Wohneinheiten untergebracht sind, wo sie sich selber versorgen beziehungsweise im Falle der Jugendlichen betreut werden, In der Notunterkunft im alten Bauhof wurden Anfang Dezember 150 Männer einquartiert, von denen jedoch aktuell nur noch 77 da sind.
In der neuen Unterkunft, die am Volksfestplatz errichtet wird, werden weitere 200 Asylbewerber unterkommen. Das Stadtoberhaupt betonte, dass die .Flüchtlingshilfe in erster Linie Sache des Bundes und der Länder sei und nicht der Kommunen: ,,Das alles ist nicht unsere Aufgabe. Wir stellen nur die Grundstücke zur Verfügung." Ohne die freiwillige und unentgeltliche Arbeit der Helfer vor Ort, die den Flüchtlingen in vielen alltäglichen Situationen zur Seite stehen, sei diese·staatliche·Aufgabe nicht zu leisten.
Dennoch müsse die Stadt auch vorausdenken und in die Zukunft planen. Wenn die Asylbewerber länger vor Ort bleiben, würden die Familien, nach kommen. und die Planung müsse auf ausreichend Wohnraum, Schul- und Kindergartenplätze ausgerichtet sein: ,,Wir müssen verstärkt in den sozialen Wohnungsbau. investieren und kurzfristig Wohnungen aus dem Boden stampfen, die preiswert sind. Dabei dürfen wir nicht nur an die Flüchtlinge denken, sondern müssen auch auf unsere eigenen Leute achten, die sozial schwach sind." Naturgemäß hätten die ,,Gäste" andere Werte. ,,Wir brauchen Akzeptanz und Toleranz von beiden Seiten", betonte Klaus Ritter, ,,müssen ihnen aber auch unsere Werte klar darlegen und deutlich aufzeigen".
Zu den neuesten Ereignissen mit Übergriffen auf junge Mädchen meinte der Bürgermeister: „Wir müssen aufpassen, dass wir·nicht alle über einen Kamm scheren. Unsere Aufgabe ist es, künftig die Augen offen zu halten. Wir dürfen nicht jeden gleich anklagen, sollen aber schon .hinschauen und achtgeben." Das Stadtoberhaupt erinnerte in dem Zusammenhang mit den beiden 17-jährigen Mädchen, die in der Silvesternacht belästigt worden waren, an· seine Jugendzeit: ,,Wir Buben haben früher die Mädels immer nachhause begleitet Das ist in meinen Augen Anstand, so bin ich aufgewachsen.
Robert Jekel, Leiter des AWO-Seniorenzentrums, hat auch Erfahrungen mit Flüchtlingen, die er als sehr positiv bezeichnete. Seit kurzem absolviert Miragha G. aus Afghanistan eine Ausbildung zum examinierten Altenpfleger in der Einrichtung, Der junge Mann spreche bereits recht gut Deutsch und komme im Seniorenzentrum gut zurecht. Ein weiterer Mann, Jalilou M. aus Togo, macht gerade ein Langzeitpraktikum in der AWO-Einrichtung und äußerte einen Satz, der Robert Jekel sehr beeindruckte. Der junge Mann sagte: ,,In unserer Kultur ist es üblich, alte Menschen zu ehren." Mit dieser Einstellung sei er bestens für die Arbeit im Seniorenzentrum geeignet.
In ihrem Ausblick auf das neue Jahr nannte Elfi Dzial die geplanten Aktivitäten des Ortsvereins. Wie gewohnt gibt es jeden Monat einen Clubnachmittag beziehungsweise in den Sommermonaten einen Ausflug. Die Jahreshauptversammlung findet am 24. Juni, die große Geburtstagsfeier am 25. November statt. Um die . sehr beliebten Angebote der AWO in Traunreut aufrechterhalten zu können, seien aber dringend mehr Mitglieder nötig. Vor zwölf Jahren waren wir noch circa 800 Mitglieder und jetzt sind wir nur noch 290", bedauerte die Vorsitzende. Sie bat die Anwesenden daher, Werbung für den Verein zu machen: Die Vorsitzende versäumte es aber auch nicht, ihren aktiven Helfern bei allen Veranstaltungen zu danken und Mitglieder zu ehren, die viele Jahre der AWO die Treue hielten und halten.
Die Geehrten der AWO:
25 Jahre: Ingeborg und Horst Kirstädter, Helene Schnierer, Veronika Günther, Helene Tworek, Bernhard Dirnberger, Klaus Ritter und Ernst Jilg.
30 Jahre: Auguste Hartel, Theresia Egger, Margarethe Ramsay
35Jahre: Johann Mitterer, Margot Jilg, Monika Görtz, Katharina Kreuzeder, Sieglinde Schneider und Marianne Winkler.
40 Jahre: Karoline Neumann, Martha und Max Korsiska, Kurt Zimmermann, Otto Stöffel, Bernd Mayer, Alfred Ehr,
45 Jahre: Helmuth Hohlweger und Anni Tauscher.

Festliches Konzert bei der AWO

Traunreut. Adventliche Musik und ein besinnliches Beisammensein bei Kaffee und Plätzchen standen im Mittel punkteiner Veranstaltung im AWO-Seniorenzentrum Traunreut. Für die musikalische Unterhaltung sorgte die Hausmusikgruppe "G'sucht und G'fund'n"-aus Traunreut. Mit weihnachtlichen Stücken auf Harfe, Geige und Flöte bescherten die musikalischen Damen der Gruppe den Bewohnern des Hauses viel Freude. Zum Abschluss sangen alle gemeinsam das Lied "Stille Nacht, heilige Nacht" und ließen damit den frühen Abend gemütlich ausklingen. - rnix

Zusammen·sind sie fast 300 Jahre alt

Zu den ältesten Jubilaren des Ortsvereins derArbeiterwohlfahrt gehört dieses Trio (von links): Auguste Hartei (96), Luise Steinfeld (103) und Hildegard Buchstätter (94)

„AWO-Ortsverein Traunreut ehrt Geburtstagskinder- Starken Mitgliederrückgang beklagt“

Traunreut. Kurz vor der Adventszeit ehrte der AWO-Ortsverein Traunreut wie üblich seine Mitglieder, die im Laufe des Jahres einen runden oder halbrunden Geburtstag feiern konnten. Die Jubilare waren. zu Kaffee und Kuchen in den Bürgersaal des Seniorenzentrums eingeladen. Die älteste Bürgerin der Stadt, Luise Steinfeld, nahm an der Feier ebenso teil wie Bürgermeister Klaus Ritter, der heuer seinen 60. Geburtstag feierte,

Elfi Dzial verlas eine lange Liste von Geburtstagskindern, angefangen bei den 50-Jährigen bis hin zu den über 90-Jährigen und Luise Steinfeld mit stolzen 103 Lebensjahren. Die Vorsitzende verwies in dem Zusammenhang auf die Überalterung des Vereins und den damit verbundenen drastischen Mitgliederrückgang. Vor zehn Jahren habe der Ortsverein noch 800 Mitglieder gezählt, jetzt seien es nur noch rund 300.

Klaus Ritter war dieses Mal in doppelter Funktion dabei, einmal als AWO-Mitglied mit einem runden Geburtstag und außerdem als Bürgermeister von Traunreut. Er zeigte sich überrascht über die große Zahl an Jubilaren, die an der Feier teilnahmen. Neben den Geburtstagskindern waren auch die in der Jahreshauptversammlung für langjährige Mitgliedschaft Geehrten eingeladen. Sie alle genossen die schmackhaften Kuchen und Torten der Bäckerei Kneffel und erfreuten sich an der Musik von Niki Bisiok, der bei solchen Gelegenheiten immer aufspielt.

Den 80. Geburtstag feierten heuer Barbara Aigner, Ilse Schreck, Peter Huber, Klaus Efler, Hildegard Kadlec und Maria Mattes. 85 wurden Dorothea Swierczynski, Dorothea Ludwig, Ursula Dechant, Mathilde Filp, Elisabeth Pranke. Anton Friedrich, Elise Nitzinger, Irma Kittlaus, Anna Kellner, Helene Schierer, Helene Lischka, Erna Rauth, Martha Korsiska und Babette Mörtel.

Den 90. Geburtstag begingen Ingeborg Krell, Helmut Krell; Barbara Klingel, Maria Seidel, Michael Gayer, Helene Wasmer, Karoline Neumann, Otto Stöffel und Brunhild Nitsch. - rnix

AWO bietet Kinderbetreuung für Flüchtlinge an



Die Arbeiterwohlfahrt verbringt mit Spielen und Deutschübungen Zeit mit den Asylbewerbern

Traunreut. Die Ballons sind der große Renner bei den Kindern der albanischen Familie in der TuS-Halle. Wie mehrfach berichtet, bleiben die Flüchtlinge bis 13. September in Traunreut. Von den 153 Geflohenen waren am. Donnerstagnachmittag noch 96 Erwachsene und rund zehn Kinder vor Ort. Diese Zahl kann sich jedoch jederzeit immer wieder ändern.

Doch für die, die noch da sind, bietet die AWO eine tägliche Kinderbetreuung für die Mädchen und Buben an. Zwei Stunden täglich kümmern sich junge und engagierte Menschen um die Kinder. Mit Spielen und Büchern. versuchen die AWO-Mitarbeiter, die Langeweile so gering wie möglich zu halten. Sissi Trenker sitzt mit einer Gruppe jugendlicher Mädchen an einem der aufgestellten Tische und übt mit ihnen fleißig Deutsch. ,,I am sorry heißt, es tut mir Leid." Kollektiv wiederholen alle den Satz. Auch Erwachsene kommen dazu, um schnell der Sprache mächtig zu werden. Sissi Trenkers Kollegin Yvonne Paul wird von einer Schar kleinerer Mädchen umringt Sie wollen unbedingt einen der knallbunten Luftballons haben, die die Helfer mit der Vorsitzenden des AWO-Ortsvereins Elfie Dzial schon ein paar Minuten vorher mit einer Luftpumpe aufgeblasen haben. Doch auch die zahlreichen Bilderbücher und Malhefte sorgen bei den Mädchen für leuchtende Augen „ Ich hab darum gebeten, hier in die TuS-Halle zu kommen. Ich wollte unbedingt den Menschen· hier helfen", erzählt Yvonne Paul. Trenker und sie haben freiwillig einen Ferienjob bei der AWO·angefangen, obwohl sie eigentlich selber frei haben. Die Kinderbetreuung wird noch bis Freitag, 11. September, gehen, auch wenn es immer weniger Kinder werden. Erwachsene gibt es genung und diese wollen sehr gerne Deutschlernen

AWO Traunreut präsentiert für die Aktionswoche

Umsorgt von der Kindheit bis ins hohe Alter

AWO Traunreut präsentiert im Rahmen der deutschlandweiten Aktionswoche ihre Angebote.

Traunreut Derzeit läuft eine deutschlandweite Aktionswoche der AWO (Arbeiterwohlfahrt), unter dem Titel „Echtes Engagement. Echte Vielfalt. Echt AWO". In der Traunpassage in Traunreut präsen-tierten sich aus diesem Anlass am Samstag alle Einrichtungen der AWO, die in der Stadt vielfältige Hilfe und Unterstützung in verschiedenen Bereichen anbieten.

Die Vorsitzende des·Ortsvereins, Elfi Dzial, hatte die Präsentation organisiert und stand zusammen mit ihren Mitstreitern allen interessierten Besuchern Rede und Antwort, was die Aktivitäten der AWO. anbelangt. Das Aufgaben-Spektrum der AWO umfasst eine große Bandbreite: angefangen bei der Mittagsbetreuung an den Grundschulen, über Sozialtherapeutischen Einrichtungen für psychisch Kranke, bis zum Seniorenzentrum. Der Ortsverein hat auch ein umfangreiches Jahresprogramm mit Unterhaltungsmöglichkeiten für alle Mitglieder. Außer-·. dem bietet er Beratung in vielen Fragen rund um Pflege, Senioren oder Mutter-Kind-Kuren jeden Dienstagvormittag im Mehrgenerationenhaus und immer am Freitagnachmittag·treffen sich Kinder im Grundschulalter zum Spielnachmittag.

In der Traunpassage vertreten waren Erwin Schnürch, Leiter der Sozialtherapeutischen Einrichtungen an der Kantstraße, zu der auch die Radwerkstatt Velo, .die Fundgrube und das Tagescafe „Oase“ gehören, Robert Jekel vom Seniorenzentrum, in der Dresdner Straße, Elisabeth Pflugbeil vom Selbsthilfezentrum Traunstein und mehrere ehrenamtliche Helfer.

Kommendes Wochenende steht noch eine weitere Aktion auf dem Programm: Elfi Dzial veranstaltet einen offenen Tanztreff für jedermann am Samstag, 20.Juni, von 13 bis 16 Uhr, der bei schönem Wetter auf dem Platz vor dem k1 stattfindet (bei Regen im Mehrgenerationenhaus ).

Jahreshauptversammlung 2015

AWO weiter mit Elfi Dzial

Langjährige Mitglieder geehrt - Kampagne „Echtes Engagement, echte Vielfalt, echt AWO“
Aus dem TT:Traunreut. Die Vorstandswahlen beim AWO-Ortsverein Traunreut ergaben keine Änderungen. Elfi Dzial wurde für weitere vier Jahre zur Vorsitzenden gewählt. Sie hat das Amt nunmehr schon seit 17 Jahren inne. Im Rahmen der Jahreshauptversammlung wurden Mitglieder geehrt, die zehn, 15 und 20 Jahre dabei sind.

Bei den Wahlen wurden alle Vorstandsmitglieder auf ihren Posten bestätigt. Vorsitzende Elfi Dzial fand auch dieses Mal keinen Stellvertreter. Für die Kasse ist nach wie vor Dolores .Reichlmaier zuständig, Schriftführerin ist Kerstin Kaduk. Zu Beisitzern gewählt wurden Frauke Engel, Resi Walter, Karin Maciej, Elena Juhasz, Marica Gollasch und Beate Aigner, Zu Kassenrevisoren gewählt wurden Franziska Kunzmann: und Josef Sommerauer. Auch die Delegierten für den Kreisverband wurden festgelegt: Frauke Engel, Therese Walter, Dolores Reichlmaier, Gerhard Andersch, Elena Juhasz, Beate Aigner und Marica Gollasch; Ersatzdelegierte sind Katharina Remmel, Karin Maciej, Rosemarie und Manfred Förster, Renate Eichlseder, Brigitte Müller, Annemarie Fischer und Karl Borg. Die wiedergewählte Vorsitzende über reichte Urkunden und kleine Geschenke an Mitglieder, die dem Ortsverein seit vielen Jahren·die Treue halten.
Für zehn Jahre geehrt wurden Christine Pfnür, Christine Pagatsch, Renate Borg, Jolanthe Schmid und Irmengard Cerny. 15 Jahre dabei sind Robert Lang, Irene Frank, Dorothea Ludwig, Karoline Reinbacher und Heidrun Kuck. Für 20 Jahre Mitgliedschaft ausgezeichnet wurden Anna Kellner, Franz Nuber, .Mathias Pleli, Franz Pleli Und Helene Wasmer.
Elfi Dzial hielt auch Rückschau auf die Veranstaltungen seit der letzten Jahreshauptversammlung. Zahlreiche Clubnachmittage, Ausflüge und Feste standen auf dem Programm. Zu den regelmäßigen Aktivitäten kommen noch Besuche bei Geburtstagen oder bei Krankheit der Mitglieder, die Sprechstunden im Mehrgenerationenhaus und der .Kindernachmittag, der jeden Freitag angeboten wird.
Laut Kassenbericht von Dolores Reichlmaier musste der Ortsverein im vergangenen Jahr ein Minus von 500 Euro hinnehmen. Einnahmen von 7468 Euro standen Ausgaben von 7969 Euro gegenüber.Zweiter Bürgermeister Hans-Peter Dangschat dankte dem Verein für seinen „großen Beitrag für das Miteinander in der Stadt". Er zeigte sich beeindruckt von den vielfältigen Betätigungsfeldern des Vereins. Diese seien ein „schönes Signal" an die Gesellschaft.

Die AWO führt vom 13. bis zum 21. Juni eine bundesweite Kampagne unter dem Motto „Echtes Engagement, echte · Vielfalt, echt AWO" durch. Der Ortsverein organisiert in diesem Zusammenhang am 13. Juni einen Infostand in der Traunpassage, bei dem sich alle Einrichtungen der AWO und auch der Kreisverband präsentieren werden. Außerdem gibt es ein offenes Tanzen vor dem k1 am 20. Juni, bei schlechtem Wetter wird ins Mehrgenerationenhaus ausgewichen.

Eine Zweitagesfahrt der AWO führt Ende Juni ins Zillertal, zwei Ausflüge gehen am 8. Juli in den Tierpark nach Salzburg und am 16. September zur Hochlenzeralm. Beim Einzug zum Traunreuter Volksfest werden die AWO-Mitglieder außerdem wieder als Gruppe mit ihren Vereins-T-Shirts mit marschieren. - mix

AWO Transport nach Rumänien



Traunreut. Schon seit vielen Jahren organisiert Elfi Dzial, Vorsitzende des AWO-Ortsverbandes Traunreut, Transporte von Hilfsgütern nach Rumänien. In der vergangenen Woche wurde erneut ein LKW beladen mit Pflegebetten, Nachtkästchen und anderen Möbeln, die im Seniorenzentrum der Arbeiterwohlfahrt ausgesondert worden sind, auf den Weg geschickt.

Das Seniorenzentrum in Traunreut rangiert von Zeit zu Zeit Möbel und Hilfsmittel aus, die nicht mehr verwendet werden. In Rumänien sind diese Stücke jedoch heiß begehrt, da es dort nach wie

vor an allem fehlt. Im nächsten Jahr werden in Bagaciu, einem Dorf bei Tirnaven in Siebenbürgen, zwei Objekte umgebaut, um sie künftig als Altenheim betreiben zu können. Für diese neue Einrichtung sammelt die rührige AWO-Ortsvorsitzende aus Traunreut schon jetzt Mobiliar und Einrichtungsgegenstände. Die nun verschickten Dinge werden vorerst in einer Halle in Rumänien zwischengelagert, bis das Heim eröffnet.

Im Bild zu sehen sind Elfi Dzial (links) und Niki Bisiok (rechts), die beim Beladen des LKW tatkräftig mitgeholfen haben. - mix/Foto: mix

AWO-Senioren feiern Sommerfest

Bewohner, Angehörige und Mitarbeiter des Hauses genießen gute Unterhaltung

Beim Sommerfest im AWO Seniorenzentrum feierten Bewohner, Angehörige und Mitarbeiter des Hauses gemeinsam und verbrachten ein paar angenehme Stunden bei guter Unterhaltung. Traunreuts zweiter Bürgermeister Hans-Peter Dangschat und als Vertreter der Kirchen Pfarrer Stefan Hradetzky sowie Pastoralreferentin Dr. Melanie Lüking sprachen kurze Grußworte und lobten das angenehme Ambiente im Seniorenzentrum und die stets offene und herzliche Art, mit der die Mitarbeiter die Bewohner betreuen. Die SPD-Bezirksrätin Elisabeth Jordan aus Rosenheim sprach ebenfalls ein Grußwort in Vertretung von Bundestagsabgeordneter Dr. Bärbel Kofler, die sonst regelmäßig beim AWO-Sommerfest vertreten ist. Elisabeth Jordan ging auf die zunehmende Bedeutung der Betreuung von alten Menschen in entsprechenden Einrichtungen ein und hob auch die Leistung der ehrenamtlichen Helfer hervor, ohne die viele Angebote in den Heimen nicht zu realisieren wären. Zur Freude der Besucher traten beim Sommerfest auch dieses Jahr die verschiedenen Altersklassen der Kindertanzgruppe „Allegro Dance" unter Leitung von Alesia Grenz und die „Three Generations", eine Formation der Dancin Shoes aus Trostberg, auf. Nikolaus Bisiok sorgte für die musikalische Untermalung und lockte damit auch den einen oder anderen Tänzer auf die Tanzfläche.

AWO-Ortsverein bietet Programm für jedes Alter

Vorsitzende Elfi Dzial stellt im Rahmen der Jahreshauptversammlung Angebote vor - Mitglieder geehrt

Traunreut. Zur Jahreshauptversammlung mit Ehrungen traf sich der Ortsverein der Arbeiterwohlfahrt im Bürgersaal des Seniorenzentrums an der Dresdner Straße. Vorsitzende Elfi Dzial berichtete in der gut besuchten Veranstaltung über die Ereignisse des Vorjahres, Pläne für dieses Jahr und ehrte treue Mitglieder.
Die Vorsitzende berichtete über die Vielzahl der Angebote, die der AWO-Ortsverein anbietet: Von Clubnachmittagen, Weinfesten, von Geburtstagsfeiern für alle halbrunden und runden Geburtstage, Faschingskehraus mit der Tanzgruppe von Heiligkreuz, Neujahrsempfang bis zu Halbtagesausflügen im Sommer. Elfi Dzial bedauerte, dass in den vergangenen beiden Jahren die Beteiligung bei den Mehrtagesausflügen geringer geworden ist. Dieses Jahr wird zusammen mit der Sudetendeutschen Landsmannschaft eine Drei-Tages-Fahrt in die Südsteiermark. unternommen. Vom 29. Bis 31. August wird die dortige Weinstraße besucht. Abfahrt ist um sieben Uhr an der katholischen Kirche sowie an den üblichen Haltestellen. Besichtigt werden unter anderem die Hundertwasserkirche in Bärnbach, eine Buschenschänke, der Erzberg bei Leoben und auch die Klosterkirche in Admont mit dem Kräutergarten. Anmeldung ist im Reisebüro Mitterbichler möglich.
Wie Vorsitzende Dzial berichtete, besucht der Ortsverein die Mitglieder bei Krankheit zu Hause oder im Krankenhaus und gratuliert zu den Geburtstagen ab 80 Jahren persönlich. Im Mehrgenerationenhaus ist jeden Dienstag von 10 bis 12 Uhr Sprechstunde. Jeden Freitag von 15 bis 17.30 Uhr findet im Bürgersaal ein offener Spielenachmittag für Kinder im Grundschulalter statt. Es wird dabei gebastelt und gemalt sowie Strategie- und Kreisspiele gespielt und vieles andere mehr unternommen, bei schönem Wetter geht es ins Freie: "Die Kinder lernen neue Freunde kennen und das Sozialverhalten wird gefördert", versicherte Elfi Dzial. Beim anschließenden Kassenbericht hatten die Revisoren keine Beanstandungen. Referentin Evelyn Fischbacher, Pflegedienstleiterin beim ambulanten Dienst des AWO-Seniorenzentrums, hielt im Rahmen der Jahreshauptversammlung schließlich einen Vortrag über die Leistungen der Pflegeversicherung und was man beanspruchen kann.

Die geehrten der AWO:
Für zehn Jahre waren dies Ingeborg Engel, Frau und Herr Hernitscheck, Anni Beil, Katharina Leyerseder, Maria Sowada, Michael Bloos, Dorothea Swierczynski, Robert Zwirner und Gerhard Andersch;
für 15 Jahre im Verein wurde Mathilde Filp, Maria Seidel, Kesselgruber und Elsa Thyrka gedankt.

Ohne Ehrenamtliche wäre Pflege nicht möglich

Neujahrsempfang des Ortsverbands der Arbeiterwohlfahrt Traunreut - Langjährige Mitglieder geehrt - Werbung fürs Ehrenamt

Der AWO-Ortsverband lud traditionell zum Neujahrs empfang in den Bürgersaal des Seniorenzentrums ein und nutzte die Gelegenheit, Rückschau zu halten, auf das vergangene Jahr. Im Rahmen des Empfanges wurden treue AWO-Mitglieder geehrt.
Ortsvorsitzende Elfi Dzial zählte in ihrem Jahresrückblick einschneidende Ereignisse des vergangenen Jahres weltweit auf und verwies dabei auch auf Kriege, Terror und Naturkatastrophen, die es immer wieder in irgendeinem Eck der Erde gibt. Der Ortsverein war wie üblich sehr rührig und organisierte für die Mitglieder zahlreiche Ausflüge sowie Clubnachmittage und andere gesellige Veranstaltungen.
Für die Stadt Traunreut gab Bürgermeister Franz Parzinger einen kurzen Überblick über das Jahr 2013 und zählte außerdem auf, was im neuen Jahr alles ansteht. Heuer seien über elf Millionen Euro Investitionen geplant für Hochbaumaßnahmen wie den neuen Bauhof, für Straßen und Radwegebau, die Sanierung des Freibades und weitere wichtige Aufgaben der Kommune. Das Stadtoberhaupt fasste zusammen: "Wir bieten unseren Bürgern von jung bis alt sehr viel und können wirklich stolz sein auf unsere Heimatstadt."
Der stellvertretende Landrat Sepp Konhäuser ging auf die sozialen Aufgaben des Landkreises ein und hob hervor, dass besonders die Aufgaben im Bereich Kinder, Jugend und Familie immer mehr werden. Seit Mitte der 1990er Jahre sei der Jugendhilfe-Etat im Landkreis von fünf auf 14 Millionen Euro angestiegen. Eine andere wichtige Aufgabe des Landkreises sei die medizinische Versorgung und die Erhaltung der Krankenhäuser in der Region. "Die Rahmenbedingungen speziell im Gesundheitswesen und für Krankenhäuser haben sich schwer verändert, 60 Prozent dieser Häuser machen zur Zeit Defizit", so der stellvertretende Landrat. Weiter sei es auch überaus wichtig, gute Lebensbedingungen für die Bürger im Alter zu schaffen und es müsse bezahlbaren Wohnraum geben.
Andreas Niedermayer, Geschäftsführer des AWO Bezirks Oberbayern, ging in seiner Rede vor allem auf die Bedeutung des Ehrenamtes ein. Er blickte zurück auf die Entstehung der Arbeiterwohlfahrt, die 1919 gegründet worden sei als Selbsthilfe der Frauen für ihre Männer im Krieg, die von der Heeresleitung nicht ausreichend versorgt wurden. "Die AWO entstand letztendlich, weil der Staat versagt hat", fasste Niedermayer zusammen.
Aus diesem Grund sei es auch wichtig, dass sich jeder einzelne frage ''was kann ich für die Gesellschaft tun?" Gerade im sozialen Bereich sei das ehrenamtliche Engagement von großer Bedeutung.
"Natürlich würden wir uns bessere Rahmenbedingungen für die Pflege wünschen, aber das kostet alles ein Wahnsinnsgeld." Der Einsatz von Ehrenamtlichen sei als zusätzliche Hilfe für eine menschenwürdige und soziale Betreuung unersetzlich. Andreas Niedermayer ist der Meinung: "Man kriegt bei der Arbeit im Ehrenamt auch mehr zurück, als man gibt." In Bezug auf die aktuelle Debatte um den Mindestlohn hob der Geschäftsführer noch hervor, dass die 3200 Mitarbeiter der AWO im Bezirk Oberbayern schon seit Langem 30 Prozent mehr als den Mindestlohn von 8,50 Euro nämlich 11,20 Euro erhielten. Die AWO setze sich Einrichtungsleiter Robert Jekel vom AWO-Seniorenzentrum bestätigte: "Ein Haus wie unseres kann ohne Ehrenamt nicht existieren." Er dankte dem Ortsverband für die stets gute Zusammenarbeit. Die Ortsvorsitzende Elfi Dzial übergab beim Neujahrsempfang im AWO-Seniorenzentrum Ehrenurkunden und Geschenke an langjährige Mitglieder des Ortsvereins. Am längsten dabei sind Ursula Ausflug und Wolfgang Brunner (50 Jahre) sowie Katharina Heider (60 Jahre). Auch Elfi Dzial selber wurde für 30-jährige Mitgliedschaft bei der AWO beschenkt und erhielt von Andreas Niedermayer eine Ehrennadel für ihr herausragendes Engagement.

Die geehrten der AWO:
Für 25 Jahre wurden geehrt: Edith Freutsmiedl, Herta Hoffmann, Hannelore Stark, Betty Konrad, Ernst Schroll, Erika Pretsch, Anna-Elisabeth Schmidt, Elfriede Lorenz und Agnes Kolodziej;
für 30 Jahre Elfi Dzial, Marianne Meuwly, Helga Gmeindl, Erika Volk, Jürgen Gebhardt, Ioachim Mugay und, Elise Nitzinger;
für 35 Jahre Theresia Walter, Peter Wimmer, Peter Huber, Barbara Ludwig, Adolf Gallinger und Wilhelm Helmdach;
für 50 Jahre Ursula Ausflug und Wolfgang Brunner sowie für 60 Jahre Katharina Heider.

Im "größten Slum Europas"

Bericht über Rumänien-Hilfsaktion des Traunreuter AWO-Ortsvereins im Mehrgenerationenhaus

Im Rahmen des Cafe Samowar berichtete Elfi Dzial diese Woche im Mehrgenerationenhaus über ihren Hilfstransport nach Rumänien, den sie im April im Namen der AWO Traunreut organisiert hatte. Unter den Besuchern des Cafes waren auch frühere Bewohner Rumäniens, die beklagten dass sich seit Ende des Regimes von Nicolae Ceausescu. in dem Land nicht viel verbessert habe und eine große Kluft zwischen den ganz reichen und den ganz armen Menschen bestehe.
Die Vorsitzende des AWOOrtsvereins Traunreut, Elfi Dzial, war schon fünfmal mit Hilfstransporten in Rumänien. Nach zehnjähriger Pause organisierte sie heuer im April wieder eine Fahrt und musste bei ihrem Aufenthalt in dem Land feststellen, dass sich in diesen zehn Jahren nicht viel getan hat. "Die Not ist überall zu sehen", erzählte sie in ihrem Vortrag, der durch Bilder von der Reise unterstrichen wurde. Zwar gebe es in den großen Städten noble Viertel und schöne Einkaufsstraßen. Die Preise seien jedoch für den großteil der Bevölkerung nicht erschwinglich und die Schere zwischen Arm und . Reich enorm. Was der Besucherin aufgefallen ist, ist jedoch die unglaubliche Gastfreundschaft der Rumänen, die das wenige, das sie haben, bereitwillig mit den Gästen teilten.
In dem Altenheim dem die meisten Spenden aus Traunreut zugedacht waren, herrschten für deutsche Verhältnisse unvorstellbare Zustände. Die Senioren sitzen den ganzen Tag im Bett, da kein Personal vorhanden ist, das ihnen hilft und eine Tagesstruktur anbietet. Viel zu wenig Pflegekräfte seinen in den Einrichtungen zu finden. Ein Grund dafür sei die Tatsache, dass viele Pflegerinnen für einige Monate nach Deutschland gingen, weil sie dort mit ihrer Arbeit gutes Geld verdienen und ihre Familie damit ernähren können. Diese Arbeitskräfte fehlten dann im Land selber.
Dass in der Politik des Landes einiges falsch laufe, stellten auch die Besucher im Mehrgenerationenhaus fest. Niki Bisiok, der als Dolmetscher und Vermittler mit Elfi Dzial unterwegs war, betronte: „Die Hilfen der EU verschwinden alle irgendwo in den Städten, Die Leute auf dem Land bekommen davon nichts mit. Es gibt so gut wie keine staatlichen Hilfen für die Menschen." Eine andere Besucherin meinte: "Es gibt in Rumänien kein Wir, jeder schaut nur auf seine eigene Tasche."
Elfi Dzial erinnerte daran, dass Rumänien zur Zeit der Diktatur von Ceausescu als "Armenhaus Europas" gegolten habe. Heute trage das Land trotz eines leichten Aufschwungs seit dem EU-Beitritt 2007 den traurigen Titel "größter Slum Europas", "Und; das mitten in Europa, nur knapp 1000 Kilometer von -Deutschland entfernt", empörte sich die AWOVorsitzende.
Sie berichtete auch von den rund 5000 Menschen, die in der Hauptstadt Bukarest auf der Straße leben und von den so genannten "Kanalmenschen", die in der Kanalisation der Stadt hausen. Enttäuscht zeigte sich Elfi Dzial über die Tatsache, dass Rumäniendeutsche in Traunreut sich für ihre früheren Landsleute offenbar kaum interessieren und sich auch bei Hilfstransporten wie dem im Frühjahr nicht beteiligen.

Spielen bei der AWO

Jeden Freitagnachmittag ab 15 Uhr Basteln, Toben und Kreativität

Der AWO-Ortsverein Traunreut bietet für Kinder im Grundschulalter jeden Freitag im Bürgersaal beim Seniorenzentrum an der Dresdner Straße einen offenen Kinderspielenachmittag an. Die Buben und Mädchen können dabei spielen, basteln, toben, kreativ sein und gemeinsam Spaß haben, angeleitet von Fachpersonal.

Der AWO-Ortsvorsitzenden Elfi Dzial und den beiden Fach kräften Christine Seichter und Renate Schoger liegt viel daran, dass den Kindern aus der Stadt mit diesem Spielenachmittag ei ne Alternative geboten wird nach dem Motto „Spielen und Basteln statt Fernsehen und Computer".

Grundschulkinder von sechs bis elf Jahren können hier jeden Freitag von 15 bis 17.30 Uhr interessante Stunden verbringen und gleichzeitig beim Spielen neue Freunde finden. Die Nachmittage sind jeweils gegliedert in ruhige und lebhafte Abschnitte. Es wird gebastelt mit verschiedenen Naturmaterialien, es werden die Feste im Jahreskreis miteinander gefeiert und es gibt immer wieder ansprechende Spiele.

"Die Kreativität und Phantasie der Kinder werden angeregt", berichtet Christine Seichter und erklärt, dass die Kinder dabei in der Gruppe spielerisch auch Sozialverhalten lernten. Bei schönem Wetter geht die Gruppe hinaus auf eine Wiese in der Nachbarschaft, wo Fangspiele, Geschicklichkeitsspiele und vieles mehr gemacht werden können. Die Kinder können eigene Ideen und Wünsche einbringen und sind immer voller Begeisterung bei der Sache.

Interessierte Kinder, die sich den Spielenachmittag mal unverbindlich anschauen wollen, sind jederzeit willkommen, sie gehen damit keinerlei Verpflichtungen ein.

Süßer Tipp, um 100 zu werden

AWO-Ortsverband feiert mit Jubilaren Luise Steinfeld als ältestes Geburtstagskind dabei

Der AWO-Ortsverein Traunreut lädt traditionell am letzten Freitag. im November alle runden und halbrunden Geburtstagskinder des Jahres zu einem gemütlichen Nachmittag bei Kaffee und Kuchen ein. Dieses Jahr konnte Vorsitzende Elfie Dzial sogar eine 1OO-Jährige begrüßen.

Eine enorm lange Liste an Jubilaren hatte Elfte Dzial am Freitag dabei, als sie den Geburtstagskindern des Jahres 2012 gratulierte. Zehn von ihnen sind 90 Jahre oder älter geworden. Mit 100 Jahren die ältesten Jubilare waren Luise Steinfeld und Johannes Grabau., Während Johannes Grabau, der im Altersheim in Traunstein lebt, nicht an der Feier teilnehmen konnte, war Luise Steinfeld anwesend und freute sich über die guten Wünsche.

Die Jubilarin wurde am 8, Februar 1912 in Temesvar in Rumänien geboren. Mit ihrer Familie kam sie 1976 nach Deutschland und lebt seitdem in Traunreut. Luise Steinfeld hat eine Tochter, zwei Enkel und ein Urenkelkind. Ihren 100. Geburtstag im Februar feierte sie noch im Haus ihrer Tochter. Erst im Mai dieses Jahres zog sie ins AWO-Seniorenzentrum um, .wo sie sich nach eigenen Angaben sehr wohl fühlt. "Ich hab ein Dach überm Kopf,. ein gutes Essen, ein warmes Zimmer, was will ich mehr, ich bin sehr zufrieden", erzählte die rüstige Seniorin. • Die gelernte Modistin nähte und häkelte in früheren Jahren viel für die AWO und stellte ihre Handarbeiten zum Verkauf zur Verfügung. Mit ihrem Mann war Luise Steinfeld 69 Jahre verheiratet; er verstarb vor neun Jahren. Ein kleines Rezept verrät die 100-Jährige, wie sie es geschafft hat, so alt zu werden. .Regelmäßig ein Löffel Honig pur gegessen oder im Tee, das hält gesund", verspricht die Tochter eines Imkers.

Bürgermeister Franz Parzinger gratulierte allen Jubilaren des Jahres und freute sich, dass so viele von ihnen ein wirklich stolzes Alter erreichten.

Jahreshauptversammlung des AWO-Ortsvereins

Stadt streicht Zuschuss für AWO
Verärgerung beim Ortsverband - Zweiter Bürgermeister verspricht Klärung - Finanzlage schwierig

Die Arbeiterwohlfahrt (AWO) ist einer der großen, unabhängigen Spitzenverbände der freien Wohlfahrtspflege, der soziale Arbeit für alle Menschen leistet. Der Traunreuter Ortsverband organisiert das ganze Jahr über eine Reihe an Veranstaltungen für die älteren Mitglieder, bietet aber mit dem regelmäßigen Spielnachmittag auch etwas für die jüngsten Mitbürger. In der Jahreshauptversammlung gab Vorsitzende Elfi Dzial ihren Bericht über das vergangene Jahr ab und ehrte langjährige Mitglieder.Eine lange Liste der Ausflüge, Clubnachmittage und sonstigen Feierlichkeiten verlas die Vorsitzende bei ihrem Jahresbericht. Regelmäßig bietet der AWO-Ortsverein abwechslungsreiche Veranstaltungen und „der Tanz gehört bei uns immer dazu", wie Elfi Dzial betonte. Neben den Feierlichkeiten für die älteren Mitglieder bietet der Verein jeden Freitag einen kostenlosen Spielnachmittag für Kinder im Mehrgenerationenhaus an. Kummer bereiten der Vorsitzenden die Finanzen. "Wir haben leider keine Sammler mehr und nehmen daher immer weniger ein. Spenden kommen auch nur sehr zögerlich", stellte sie fest. Verärgert zeigte sie sich auch darüber, dass die Stadt Traunreut den über viele Jahre hinweg gewährten Zuschuss gestrichen hat. Noch hat der Verein zwar ein finanzielles Polster. Doch aufgrund der sinkenden Mitgliederzahlen (derzeit noch 327 Mitglieder) werden die Einnahmen immer weniger und die Rücklagen schmelzen zusammen. "Wir machen so viel, aber das kostet auch Geld", erklärte Elfi Dzial. Die Spielnachmittage seien für die Kinder kostenlos, die Ausgaben bestreite der Verein. Bei Kranken-, Geburtstags- oder Jubilarbesuchen könne man auch nicht mit leeren Händen kommen und. viele der Veranstaltungen würden ein Minus produzieren.
Die prekäre Lage wurde auch anhand des Kassenberichtes vom letzten Jahr deutlich. 2011 entstand dem Ortsverein ein Minus in Höhe von rund 3000 Euro.
Zweiter Bürgermeister Ernst Ziegler konnte zwar nicht erklären, warum es keinen städtischen Zuschuss mehr gibt, versprach aber, der Sache nachzugehen. In seinem Grußwort dankte er dem Verein für das großartige Engagement und die Übernahme von Leistungen für die Mitbürger, die die Stadt so nicht erbringen könnte.

Bis zum 10. Oktober finden noch alle drei Wochen Halbtagesausflüge des AWO-Ortsvereines statt. Am 31. Oktober beginnen dann wieder die Clubnachmittage mit dem Weinfest. Eine Fahrt nach Franzensbad steht vom 21. bis 23. Oktober auf dem Programm.

Mitglieder wurden geehrt:
Im Rahmen der Jahreshauptversammlung wurden langjährige Mitglieder der AWO geehrt. Zehn Jahre dabei sind Rosemarie Binder, Franziska Nord, Irma-Maria Magosch, Elisabeth Holzmayr, Martha Schauer, Hildegard Buchstätter und Franz Parzinger. 15 Jahre sind es bei Dolores Reichlmaier, Gertraud Kaiser, Maria Huber, Babette Rose, Ernst Jandak, Anneliese Göltsch, Anneliese Schwarz, Agra Gnadl, Frauke Engel, Günther Dzial, Gabriele Ahne und Josef-Michael Blank. Für 20 Jahre geehrt wurden Ute Bernhofer, Maria Sinzinger, Elisabeth Horacek, Johanna Fuchs, Regina Belu, Hannelore Magosch, Gabriele Mayer und Aloisia Reusche.

Kinderfasching bei der AWO

Faschingsfeier beim AWO-Kindernachmittag. Unsere Kinder kamen phantasievoll verkleidet als Clown, Indianer, Cowboy, Prinzessin oder gefährliche Raubkatze.
Wir haben lustige Spiele und Faschingstänze gemacht - die Zeit verging sehr schnell.

Neujahrsempfang des AWO-Ortsvereins

(von links): Vorsitzende Effi Dzial, Ernst Ziegler, Magdalena Remmel, Therese Blank, Kurt Knebel, Irmengard Beyer, Dr. Thomas Beyer, Margarete Auer, Hanni Kohl, Margarethe Netopil, Hans Tröndlin und Dr. Bärbel Kofler

Neujahrsempfang mit Landesvorsitzenden Thomas Bayer in Traunreut
Das Jahr 2011 mit zahlreichen Krisen und Katastrophen ist zu Ende. Doch ein Teil der Probleme des alten Jahres wurde in das neue Jahr übertragen und sorgen weiterhin für Schlagzeilen. Beim AWO-Neujahrsempfang gingen die Redner auf einige Brennpunkte ein, die die Menschen auch in diesem Jahr beschäftigen werden. Im Rahmen des traditionellen Empfanges zum Jahresbeginn wurden auch langjährige Mitglieder des AWO-Ortsverbandes geehrt.AWO-Landesvorsitzender Dr. Thomas Beyer ging in seiner Ansprache beim, Neujahrsempfang auf verschiedene soziale Themen ein, die immer aktuell sind. Die Erfordernisse in der Gesellschaft haben sich nach seinen Worten zum Teil grundlegend geändert. So sind heute wesentlich mehr Frauen erwerbsfähig als früher, was Überlegungen für eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie erforderlich macht und für geeignete Kinderbetreuung. Außerdem könnten die berufstätigen Frauen nicht mehr die Pflege der älteren Generation selber leisten, wie es früher in den großen Familienverbänden ganz normal war. Nicht nur die Tatsache, dass die Menschen immer älter werden, sondern auch die fehlenden Möglichkeiten der Pflege Zuhause erfordern ganz heue Konzepte und soziale Dienste, die solche Aufgaben übernehmen, die früher innerhalb der Familie geleistet wurden. Dabei dürfe aber der Bereich Pflege älterer Menschen und Betreuung der Kinder nicht einem Wettbewerb unterworfen sein wie beispielsweise die Herstellung von Industriewaren. " Pflege und Betreuung dürfen nicht nur am billig sein gemessen werden. Bei sozialen Diensten kann es nicht nur um das Geld gehen, es geht um Menschlichkeit und einen würdevollen Umgang", betonte Dr. Beyer. Ein weiteres wichtiges Thema, mit dem sich auch die AWO befasst, ist nach seinen Angaben die Armut in Deutschland und in Bayern. Der Referent: "Dieses Land ist zwar reich, aber es gibt auch Armut im klassischen Sinn bei uns." Laut Angaben vom bayerischen Sozialministerium lebten in Bayern 1,6 Millionen Menschen in Armut, darunter rund 900 000 Frauen. Auch Kinder seien sehr oft davon betroffen und Alleinstehende. Sehr viele Familien kämen ohne zwei Gehälter überhaupt nicht, über die Runden. "Es gibt also viele Gründe, genau hinzuschauen. Probleme sehen und anpacken ist unser gemeinsames Anliegen", erklärte der AWO-Landesvorsitzende. Mit rund 72 000 Mitgliedern sei die AWO in Bayern nach wie vor ein starker Verband, der sich für die Menschen einsetzt.
Die Bundestagsabgeordnete Dr. Bärbel Kofler betonte, dass durch die großen Krisen und Katastrophen des letzten Jahres andere, ebenso wichtige Themen an den Rand gedrängt worden seien. "Die Menschen wünschen sich ein soziales Europa mit mehr Absicherung. Das wird bei uns viel zu selten diskutiert", so die Abgeordnete. Sie sei deshalb den Wohlfahrtsverbänden wie der AWO dankbar, die immer wieder auf Probleme aufmerksam machten und politische Lobbyarbeit leisteten. Als sehr hilfreiches Instrument bezeichnete sie beispielsweise auch das AWO Sozialbarometer, bei dem regelmäßig Mitbürger um ihre Meinung zu täglichen Themen gebeten werden, die dann auch als Anweisung für politisches Handeln hilfreich sei.Die Vorsitzende des AWO-Ortsverbandes Elfi Dzial fasste die zahlreichen Aktivitäten des Vereins zusammen, dankte allen fleißigen Helfern bei den Veranstaltungen und forderte dazu auf, sich ehrenamtlich zu engagieren. Elfi Dzial betonte: "Die Arbeiterwohlfahrt hat stets das Soziale im Visier, sie unterstützt die Schwächeren, kämpft gegen Gefühlskälte, die sich bei uns in Deutschland ausgebreitet hat, und gegen soziale Ungerechtigkeit." Nach den offiziellen Reden und dem gemeinsamen Essen schwangen die AWO-Mitglieder in bekannter Manier das Tanzbein und begannen das Jahr beschwingt und fröhlich.

Mitglieder wurden geehrt:
Im Rahmen des Neujahrsempfanges wurden auch langjährige Mitglieder geehrt. 25 Jahre Mitglied: Kurt Knebel, Helmut Mehringer, Erika Zenger, Margarethe Auer, Margarethe Hoffrichter, Irma Maurer und Ernst Ziegler; 30 Jahre: Johanna Moherndl, Hanni Kohl, Ursula Dechant, Johanna Herold, Christina Ehmann, Reiner Schmidt, Margarethe Patzig, Elfriede und Oskar Lung, sowie Stefan Gass; 35 Jahre: Therese Blank, Hans Tröndlin, Margarethe Netopil, Fritz Höfer und Magdalena Remmel; 40 Jahre ist Else Pradella dabei.

AWO-Ortsverein gratuliert Jubilaren

Ehrungen für jahrzehntelange Mitgliedschaft bei Arbeiterwohlfahrt und runde Geburtstage
Es ist eine schöne Tradition, dass der AWO-Ortsverein seine Geburtstagskinder und Jubilare Ende November in einer kleinen Feier entsprechend würdigt. Bei Kaffee, Kuchen und Unterhaltungsmusik feierten die Mitglieder einen gemütlichen Nachmittag.

Ortsvorsitzende Elfi Dzial führte eine lange Liste an Geburtstagskindern an, die in den letzten zwölf Monaten einen runden oder halbrunden Geburtstag hatten. Beginnend mit Sebastian Mitterbichler, dem treuen Busfahrer bei allen Ausflügen des Vereins, der 50 Jahre alt wurde, bis zu den Jubilaren, die bereits über 90 sind, konnte sie zahlreichen Mitgliedern gratulieren. Die beiden ältesten Damen sind Margarethe Patzig mit 94 und Luise Steinfeld mit 99 Jahren.

Auch Jubilare, die seit vielen Jahren Mitglieder der AWO sind, wurden geehrt und mit einem kleinen Geschenk bedacht. Für zehnjährige Mitgliedschaft geehrt wurden Anna Mantsch, Franziska Nord, Josef Kesselgruber, Franz Kunzmann, Milena Pihir, Frieda Heiden und Jakob Hulm. 15 Jahre Mitglied sind Irma Kittlaus, Hilde Hoffmann und Gerhard Stauffer. Für 20 Jahre geehrt wurden Margarethe Schenk, Karohne Wagner, Franz Horacek, Hans Kneffel und Eva-Maria Eisenhut. 45 Jahre Mitglied ist Julia Häuser, die bei der 60-Jahrfeier im Juli nicht anwesend war und deshalb nun ihre Urkunde erhielt. Alle Jubilare und Geburtstagskinder wurden zu Kaffee und Kuchen eingeladen und verbrachten bei der Musik von Nikolaus Bisiok einen schönen Nachmittag.

AWO holte "Zirkus Kalambur" nach Traunreut

Der "Zirkus Kalambur" aus Freilassing erfreute die Besucher im AWO Seniorenzentrum mit seinen vielfältigen Darbietungen. Die Aufführung fand im Rahmen der Woche des Bürgerschaftlichen Engagements statt.
Elfi Dzial, Vorsitzende des Traunreuter AWO-Ortsverbandes, sucht immer wieder nach neuen Angeboten und Ideen für Veranstaltungen. Im Rahmen der jährlich durchgeführten Woche des Bürgerschaftlichen Engagements konnte sie dieses Mal über die Euregio eine Gruppe von Kindern gewinnen, die im Seniorenzentrum eine Zirkusvorführung bot.
Der "Zirkus Kalambur" der Kontaktstelle Freilassing besteht seit elf Jahren. Die Kinder treffen sich dort wöchentlich, um für ihre Auftritte zu proben. Sie zeigten Akrobatik, Einradfahren, Balancieren, Clownnummern und vieles mehr im Bürgersaal und erhielten von der zum Bedauern von Elfi Dzial doch sehr überschaubaren Zuschauerzahl großen Beifall. AWO-Mitglieder und Bewohner des Seniorenzentrums an der Dresdner Straße erfreuten sich an den erfrischenden und fröhlichen Darbietungen.

Ausflug zur Winklmoosalm

Mitglieder und Gäste der Arbeiterwohlfahrt (AWO) Traunreut haben einen Ausflug auf die Winklmoosalm unternommen. Bei herrlichem Wetter genossen die Teilnehmer die schöne Aussicht und einen hervorragenden Kaiserschmarn.

Jahreshauptversammlung der AWO Traunreut

Dzial bleibt AWO-Ortsvorsitzende – Stellvertreter gesucht
Der Ortsverband Traunreut der Arbeiterwohlfahrt wird, auch weiterhin von Elfi Dzial als Vorsitzende angeführt. Mangels Kandidaten konnte bei der turnusmäßigen Neuwahl des Vorstandes erneut kein Stellvertreter gefunden werden, sodass die meiste Last auf den Schultern der langjährigen Vorsitzenden bleibt. Besonders auffallend ist der Männermangel im Vorstand des Ortsverbandes.

Elfi Dzial ist seit 14 Jahren Vorsitzende des Ortsverbandes und steht voll und ganz hinter der AWO, weshalb sie sich in vielerlei Hinsicht engagiert und auch über den Ortsverein hinaus ehrenamtlich tätig ist. Schon lange wünscht sie sich jemand an ihrer Seite, der ihr einen Teil der vielfältigen Aufgaben abnimmt. Bis vor kurzem hatte sie auch noch zwei Kandidaten für die Stelle des stellvertretenden Vorsitzenden. Nach der 60-Jahrfeier des Ortsverbandes im Juli erhielt sie jedoch von den Betroffenen wieder Absagen, mit der Begründung die Arbeit sei zu viel.

"Wenn man die Aufgaben auf mehrere Schultern verteilen würde, wäre es aber für den einzelnen nicht so viel", betonte Elfi Dzial in der Jahreshauptversammlung und verwies darauf, dass sie neben dem Vorsitz noch viele andere Betätigungsfelder habe. Neben dem Ortsverband ist sie auch im Kreisverband im Vorstand, ist bei den Sprechstunden der AWO im Mehrgenerationenhaus vor Ort, ist Seniorentrainerin und Mitglied des Traunreuter Seniorenbeirats. Erfreut zeigte sie sich, dass sie immerhin drei neue Frauen als Beisitzer gewinnen konnte, Männer sind bei uns aber Mangelware", stellte die Vorsitzende fest und appellierte an die männlichen Mitglieder im Verein, ein Amt zu übernehmen.

Die Wahlen für den Vorstand des AWO-Ortsverbandes ergaben folgendes Ergebnis. Alleinige Vorsitzende ist Elfi Dzial, Kassiererin ist Dolores Reichlmaier, Schriftführerin Beate Aigner. Zu Beisitzern gewählt wurden Kerstin Kaduk, die gleichzeitig stellvertretende Schriftführerin ist, Therese Walter, Christa Wolter, Frauke Engel, Ria Bollmann, Marica Gollasch und Elena Juhasz. Kassenrevisor sind Franziska Kunzmann und der einzige Mann im Gremium Josef Sommerauer.

Als Delegierte für den Kreisverband gewählt wurden Beate Aigner, Dolores Reichlmaier, Therese Walter, Frauke Engel, Kathi Remmel, Ria Bollmann, Elena Juhasz, Kerstin Kaduk und Otto Stöffel. Ersatzdelegierte sind Christa Wolter, Karl Borg, Marica Gollasch und Hans Tröndlin. Elfi Dzial ging auf die Veranstaltungen im letzten Jahr ein. Zahlreiche Clubnachmittage und Ausflüge sowie Geburtstagsfeiern standen wie gewohnt auf dem Programm. Ein Höhepunkt des Jahres war die Feier anlässlich des 60 jährigen Bestehens des Ortsverbandes im Juli, bei der 180 Gäste anwesend waren.

Die Vorsitzende wies bei ihrem Bericht darauf hin, dass der Ortsverband nicht nur aus dem sehr rührigen Seniorenclub besteht. Auch für den Nachwuchs wird einiges geboten. Jeden Freitag bietet die AWO einen offenen Spielnachmittag für Grundschulkinder an, der bisher im Mehrgenerationenhaus abgehalten und von einer ausgebildeten Erzieherin plus einer ehrenamtlichen Kraft betreut wurde. Ab dem Neustart jetzt nach der Sommerpause wird der Spielnachmittag im AWO-Seniorenzentrum im Bürgersaal durchgeführt, weil dort mehr Platz für die Kinder ist.

Die Kasse des Vereins schloss 2010 mit Einnahmen von 9470 Euro und Ausgaben von 9713 und damit einem leichten Minus in Höhe von 243 Euro. Für die nächsten Monate gab die Vorsitzende bereits eine Übersicht über die geplanten Veranstaltungen. Ein Ausflug zur Winklmoosalm steht am 21. September auf dem Programm, ein Zirkus ohne Tiere kommt am 1. Oktober nach Traunreut. Die Gruppe, die nur aus Kindern besteht, konnte Elfi Dzial über die Euregio im Rahmen der Woche des Bürgerschaftlichen Engagements gewinnen. Ein Ausflug Zum Erlensee ist noch am 5. Oktober geplant und eine Viertagesfahrt führt ab 16. Oktober nach Istrien. Danach beginnen wieder die regelmäßigen Clubnachmittage. Die große Feier für alle runden und halbrunden Geburtstage findet am 25. November statt und der traditionelle Neujahrsempfang ist am 14. Januar 2012.

Bürgermeister Franz Parzinger lobte das große ehrenamtliche Engagement von Elfi Dzial. Die über 100 Vereine im Stadtgebiet von Traunreut mit ihrer vielen Ehrenamtlichen trügen zum lebendigen und bunten Leben in der Stadt bei. "Wir brauchen Menschen, die ein Amt und damit auch Verantwortung übernehmen, sonst gäbe es diese Vielfalt an Angeboten für Jung und Alt in unserer Stadt nicht", betonte das Stadtoberhaupt.

Die Vorsitzende brach in ihrem Schlusswort nochmals eine Lanze für die AWO und rief dazu auf, Mitglied zu werden: "Die AWO ist ein Verein, der versucht die Gesellschaft, zusammen zu halten, Tradition und Innovation zu verbinden, alte, junge und behinderte Menschen zusammen zu führen und damit Werte wie Solidarität und Toleranz zu vermitteln. Das ist unsere Stärke."

Im Einsatz für Bürger Jeden Alters

AWO-Ortsverein Traunreut feiert 60-jähriges Bestehen - Von Kindergruppe bis zum Seniorenclub

Der Ortsverein Traunreut der Arbeiterwohlfahrt (AWO) besteht seit 60 Jahren und feiert dieses Jubiläum am Samstag, 9. Juli mit zahlreichen Gästen. Die AWO ist ein großer unabhängiger Spitzenverband der freien WohlfahrtspfIege und im gesamten Bundesgebiet in allen Bereichen der sozialen Arbeit tätig. Der Ortsverein in Traunreut hat sich selber zahlreiche Aufgaben gestellt und pflegt den Kontakt zu den Mitgliedern durch regelmäßige Veranstaltungen.

Der AWO-Ortsverein in Traunreut wurde bereits kurz nach Gründung der Gemeinde Traunreut ins Leben gerufen. Auch nach diesen sechs Jahrzehnten sind die vielfältigen Aufgaben in der sozialen Arbeit noch aktuell wie eh und je. Seit 1997 ist Elfi Dzial die rührige Leiterin, die jedes Jahr ein vielfältiges Angebot zusammen stellt. Sie hat unter anderem Transporte von Hilfsgütern nach Rumänien organisiert und selber begleitet um die Not der Menschen irn Land ein wenig zu lindern. Auch das Radlprojekt der Stadt Traunreut, das Anfang des neuen Jahrtausends für kurze Zeit lief, hat sie mit dem Ortsverein tatkräftig und finanziell unterstützt.

Der AWO-Ortsverein hat ein festes Programm und bietet regelmäßige Veranstaltungen für alle Mitglieder: Jedes Jahr gibt es einen Neujahrsempfang mit Musik, eine Geburtstagsfeier für alle runden und halbrunden Geburtstagskinder sowie zwei Mehrtagesausflüge. Von Oktober bis Mai treffen sich die tanzbegeisterten Mitglieder einmal im Monat zum Clubnachmittag mit Musik und in den übrigen Monaten trifft man sich beim monatlichen Halbtagesausflug. Der Vorsitzenden sind diese regelmäßigen Veranstaltungen sehr wichtig weil damit die Gemeinschaft gepflegt und der Kontakt unter den Mitgliedern aufrecht erhalten wird. Zusätzlich bietet der Ortsverein einmal pro Woche eine Sprechstunde im Mehrgenerationenhaus an, wo Hilfesuchende Auskunft und Beratung bekommen. Seniorenberatung, Pflegeberatung, Vermittlung zu zuständigen Ämtern, Hilfe bei der Beantragung von Mutter-Kind-Kuren und vieles mehr wird dort geboten.

Für Grundschulkinder veranstaltet die AWO jeden FreitagNachmittag, ebenfalls im Mehrgenerationenhaus einen kostenlosen, offenen Spielnachmittag, bei dem die Kinder von einer Fachkraft und einer ehrenamtlichen Helfern betreut werden. Wie viele andere Vereine auch, hat der AWO-Ortsverein im Vergleich zu früheren Jahren mit Mitgliederschwund zu kämpfen. Neue Mitglieder, die sich der Gemeinschaft anschließen und die vielfältigen Angebote nutzen wollen sind jederzeit herzlich willkommen.

Der Ortsverein der AWO ist nur ein kleiner Teil des bundesweiten Verbandes. Die Arbeiterwohlfahrt wurde nach dem ersten Weltkrieg aus einer Not heraus von der Abgeordneten Maria Juchasz gegründet. Schnell und unbürokratisch helfen war das Leitmotiv der damaligen Arbeiterbewegung. Was als Suppenküche begann, entwickelte sich bis heute zu einem modernen Dienstleistungsunternehmen mit vielen Einrichtungen im sozialen Bereich. Seniorenzentren, Kindergärten und Horte, Jugendzentren, Behindertenangebote, mobile Pflegedienste, Essen auf Rädern, Selbsthilfezentren, Mittagsbetreuung in Schulen, Beratungsstellen und vieles mehr gehören dazu.

Dabei ist neben den hauptamtlichen Mitarbeitern auch der Einsatz von Ehrenamtlichen und Aktiven unverzichtbar. In Traunreut gibt es neben dem Ortsverein unter dem Dach der Arbeiterwohlfahrt noch das Seniorenzentrum, die Sozialtherapeutischen Einrichtungen für psychisch Kranke sowie die Mittagsbetreuung in Kindergärten und ab kommendem Schuljahr auch an den Grundschulen im Stadtgebiet. Der AWO-Kreisverband Traunstein unterhält im Landkreis fünf Kindergärten, übernimmt in sieben Kommunen die Mittagsbetreuung für Schulkinder, ist Träger des Selbsthilfezentrums Traunstein und beschäftigt im ganzen Landkreis rund 80 Mitarbeiter.

Fahrt der AWO zum Badehaus

Obwohl ich schon öftter beim Badehaus gewesen bin, war es diesmal ein besonderes Erlebnis.
Wir haben alles erlebt, Sonnenschein, dunkle Wolken und Hagel.
Sogar ein gemeinsames Foto ist mir geglückt. Gleich nach dieser Aufnahme sind wir in
den Bus geflüchtet weil sich dann die dunkle Wolke über uns geleert hat.
Wir sind trotzdem trockenen Fußes heimgekommen. Du kennst doch Wasti, der sorgt schon dafür
dass sein Fahrgäste gut zu Hause ankommen.
Die Bilder sind unter der Galerie Ausflüge der AWO zu finden.

Start mit drei Mitgliedern

Von 1981 bis 1997 war Willi Gebhardt Vorsitzender des AWO-Ortsvereins Traunreut.

AWO-Ortsverein Traunreut feiert 60-Jähriges

Seit 60 Jahren gibt es in Traunreut den Ortsverein der Arbeiterwohlfahrt (AWO). Das Jubiläum wird am Samstag, 9. Juli, gefeiert. Der AWO-Ortsverein Traunreut wurde 1951 gegründet und feiert damit heuer sein 60-jähriges Bestehen. Der Verein wuchs aus kleinen Anfängen zu inzwischen beachtlicher Größe heran und widmet sich nach wie vor sozialen Aufgaben.

Bereits 1949 gab es in Traunreut einen Stützpunkt der Arbeiterwohlfahrt, der zu Trostberg gehörte und wegen Unstimmigkeiten im Jahr 1950 aufgelöst wurde. Am 9. Juni 1951 wurde dann der Traunreuter Ortsverein auf Initiative von Philip Leicher neu gegründet. Aus den anfänglich drei Gründungsmitgliedern wurden in den kommenden drei Jahren rasch 180 Mitglieder. Primitivste Mittel und wenig Geld aber großes Engagement kennzeichneten die Situation des Vereins in der ersten Zeit. Dem gegenüber standen viele Arbeitslose und Bedürftige in der jungen Gemeinde Traunreut. Aus Geldern, die durch die Mitgliedsbeiträge und Sammlungen herangeschafft wurden, versuchte die Arbeiterwohlfahrt damals noch "AW" abgekürzt, dort zu helfen, wo es am notwendigsten war. Möbel und Kleider wurden verteilt, Rentner unterstützt, Kindererholungen finanziert. Ein großes Problem war die schwierige Wohnungssituation in der Stadt. So war es ein großer Erfolg, als noch im ersten Jahrzehnt des Bestehens des Ortsvereins das Arbeiterwohnheim an der Kantstraße mit 108 Betten gebaut werden konnte. Die Gemeinde stellte Grund und Geld zur Verfügung.

Ledige und viele Rücksiedler fanden in diesem Heim eine angemessene, bezahlbare Unterkunft. Das Domizil wurde damals in der Bevölkerung als "Bullenkloster" bezeichnet, wahrscheinlich gab es in den Anfängen nur männliche Bewohner.

1965 liefen erste Gespräche und Planungen für ein Alten- und Pflegeheim in der Stadt. Außerdem wurde der AWO-Seniorenclub gegründet. 1970 entstand mit dem Bau in der Hofer Straße eine erste Wohnanlage für Senioren. Der AWO-Sozialdienst betreute die ersten Bewohner in pflegerischer Hinsicht, lieferte Essen auf Rädern und mehr. Im Jahr 1974 wurden die Gespräche über den Bau eines Altenheimes wieder verstärkt und ein entsprechender Antrag beim Bezirk Oberbayern eingereicht. Der Bezirk gab dann bald grünes Licht für den Bau, der die stolze Summe von zehn Millionen Mark verschlang. Der Ortsverein brachte damals 15000 Mark mit ein, die für Innenausstattungen verwendet wurden. Das war damals viel Geld für den kleinen Ortsverein. 1977 schließlich wurde das AWO Alten- und Pflegeheim eröffnet.

1981 wurde Willi Gebhardt Vorsitzender des Vereins. Er gründete mit dem Heimleiter des Alten- und Pflegeheims die Sozialstation. Angeboten wurden Hilfen im Haushalt, pflegerische Hilfen, Betreuungsdienste und Fahrdienste. Ein Modell war auch die Tages- und Kurzzeitpflegestation. Senioren wurden innerhalb Traunreuts abgeholt und wieder nach Hause gebracht. Auch nach einem langen Krankenhausaufenthalt konnten Senioren ein paar Wochen gepflegt werden. Diese Einrichtung gab es damals nur zwei Mal in Bayern. Der Ortsverein unterstützte den Sozialdienst mit 40000 Mark. 1987 wurde der Sozialdienst Traunreut/Trostberg vom Bezirk Oberbayern übernommen.

1997 trat Willi Gebhardt aus Altersgründen zurück, und Elfi Dzial übernahm den Vorsitz. Bis heute ist sie Vorsitzende, organisiert fleißig und kümmert sich um alle Belange des Vereins.

Jahreshauptversammlung 2010

AWO-Ortsverein ehrt seine Jubilare
Treue Mitglieder ausgezeichnet Geburtstagsjubilare wurden gefeiert - Verein wird 60 Jahre

Langjährige Mitglieder und Geburtstagskinder der vergangenen zwölf Monate ehrte Elfi Dzial bei der jährlichen Geburtstagsfeier des AWO-Ortsvereines. Bei Kaffee, Kuchen und Unterhaltungsmusik feierten die Mitglieder in gemütlicher Runde.

Ortsvorsitzende Elfi Dzial führte eine lange Liste an Geburtstagskindern an, die im letzten Jahr einen runden oder halbrunden Geburtstag hatten. Eine ganze Reihe der Mitglieder konnte den 70., 75., 80. und 85. Geburtstag feiern. Aber auch 90 Jahre und älter sind zahlreiche AWO-Mitglieder. Die beiden ältesten Damen sind Luise Steinfeld mit 98 und Irma Kummergruber mit 99 Jahren.

Neben den Geburtstagskindern wurden auch Jubilare geehrt, die dem Verein seit Jahren die Treue halten. Für zehnjährige Mitgliedschaft geehrt wurden Mathilde Groß, Irmgard Schubert, Walburga Schönhuber, Karoline Reinbacher, Dorothea Ludwig, Maria Trowe. 15 Jahre Mitglied sind Helene Wasmer, Franz Nuber und Anna Kellner. Für 20 Jahre geehrt wurden Eugenie Kampfl, Helene Schnierer sowie Horst und Ingeborg Kir städter. Zum Fest der diamantenen Hochzeit gratulierte der Ortsverein außerdem Elisabeth und Franz Horacek. Im nächsten Jahr feiert der AWO-Ortsverein sein 60_jähriges Bestehen. Die Feier findet am 9. Juli statt. Alle Jubilare und Geburtstagskinder wurden zu Kaffee und Kuchen eingeladen und verbrachten bei der Musik von Nikolaus Bisiok einen schönen Nachmittag.

Ausflug ins Mostviertel

Zwei gelungene Tage in Österreich erlebt

Zwei Tage im Mostviertelverbrachte der AWO-Ortsverein Traunreut. Die Fahrt ging über Salzburg, Mondsee und Amstetten. nach Grein an der Donau.
Dort besichtigten die Traunreuter das historische Stadttheater mit seinen vielen Kuriositäten. Nach einer Mittagspause und einem Spaziergang durch Grein ging es weiter nach Weidhofen an der Ybbs zum Vier-Sterne-Wellneshotel.
Am zweiten Tag unternahm die Gruppe eine kleine Mostviertelrundfahrt und besuchte die Basilika am Sonntagberg. Nach der Einkehr in einer Mostschenke ging es wieder Richtung Heimat.
Die Bilder sehen Sie unter: Ausflüge der AWO